Zum Spot des ZDF aus Anlass der Frauen-Fußball-Europameisterschaft erklärt die frauenpolitische Sprecherin und das Mitglied des Sportausschusses des Deutschen Bundestages Nicole BRACHT-BENDT:

Dieser Spot ist eine Ohrfeige für alle,  die jahrelang für die Anerkennung von Frauenfußball in Deutschland gearbeitet haben. Was in der Werbebotschaft vielleicht ironisch gemeint war,  kann auch als Botschaft, Frauen hätten auf dem Fußballplatz nichts verloren, verstanden werden. Mit diesem unsensiblen Spot bedient der öffentlich-rechtliche Sender mittels Gebühren von uns allen ein antiquiertes Rollenklischee, das ist eine Unverschämtheit.

Die Werbung in der Halbzeit-Pause bestätigt die leider noch verhaltene Wertschätzung des Frauenfußballs. Statt erfolgreiche Kickerinnen durften hoch bezahlte Kollegen aus der Herren-Nationalmannschaft lukrativ Produkte bewerben. Es ist nicht anzunehmen, dass sich keine der Frauen für einen solchen Werbespot zu dieser Sendezeit gefunden hätte.  Das erinnert an Zeiten, in denen die Kickerinnen für ihren EM-Sieg mit einem Kaffeeservice abgespeist wurden, während ihre männlichen Kollegen schon Einkommensmillionäre waren.

Die Liberalen im Bundestag fordern von den Sendeanstalten mehr Sensibilität bei der Auswahl von Werbeblöcken.

 

 

 

BERLIN. Zur Forderung aus Reihen von Abgeordneten des Europaparlaments nach einer verpflichtenden Frauenquote für mittelständische Unternehmen erklärt die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Die Forderung, zusätzlich zu den börsenorientierten Unternehmen nun auch noch den Mittelstand zu einer Frauenquote zu zwingen, ist abstrus. Gerade der Mittelstand ist im Hinblick auf Frauen in Führungspositionen Vorbild. Annähernd 30 Prozent der Führungspositionen in mittelständischen Unternehmen in Deutschland – und damit  über 90 Prozent der Unternehmen –  haben Frauen inne, und das mit steigender Tendenz. Auch bei den Dax-30-Konzernen ist der Trend eindeutig. 40 Prozent der neu zu besetzenden Aufsichtsratsposten gingen vergangenes Jahr an Frauen. Der öffentliche Druck hat die Wirtschaft auch ohne Quote sensibilisiert. Personalberater suchen mehr denn je gezielt nach Frauen für Führungspositionen in der Wirtschaft.

Die FDP-Bundestagsfraktion kritisiert die Quotenforderung aus dem Europaparlament als erneuten Verstoß gegen das Subsidiaritätsprinzip. Das Europaparlament hat sich hier heraus zu halten, es ist eine klare nationale Angelegenheit. Die Liberalen im Bundestag lehnen grundsätzlich jegliche Quote als überzogenen Eingriff in die unternehmerische Freiheit ab.

 

Endlich ist die Vertrauliche Geburt geregelt. Heute hat auch der Bundesrat dem schwarz-gelben Gesetz zugestimmt, mit dem wir eine wichtige Lücke in der Notfallhilfe schließen. Es wendet sich an Frauen, die sich nicht imstande sehen, ihrer Umgebung von der eigenen Schwangerschaft zu berichten. Sie können ab jetzt vertraulich in einem Krankenhaus gebären und das Kind anschließend zur Adoption freigeben. Das Kind kann nach 16 Jahren die Identität der Mutter erfahren, falls sie nicht widerspricht.

Um diese Lösung haben wir im Parlament jahrelang gerungen. Ich habe mich aber auch dafür eingesetzt, die bestehenden Babyklappen zu erhalten. Die CDU wollte sie abschaffen, wogegen ich mich vehement gewehrt habe. Denn ich bin überzeugt: Je mehr Anlaufstellen für junge Frauen in Not, desto besser für das Kindeswohl.

Der Bundesrat hat heute außerdem die steuerliche Gleichstellung homosexueller Paare beim Ehegattensplitting genehmigt. Wir Liberale fordern das schon lange, und dank des Bundesverfassungsgerichts ist uns nun auch die Union gefolgt. Das ist ein guter Tag für Schwarz-Gelb!

P1020986 (Medium) Die Sommerferien haben in Niedersachsen begonnen und nun auch der Wahlkampf. Ich freue mich darauf, in den kommenden Wochen wieder mehr Zeit für Gespräche vor Ort mit den Bürgerinnen und Bürgern zu haben. Schon heute bitte ich um Ihre ERSTSTIMME bei der so wichtigen Richtungswahl am 22. September 2013.

Ich möchte im Bundestag die begonnene Arbeit fortsetzen, mein Schwerpunkt wird auch künftig die Familienpolitik sein.

Für Sie vor Ort stehe ich für Anregungen und einen direkten Dialog gerne zur Verfügung. Dazu haben Sie als nächstes  an diesem Wochenende beim Schützenfest  in Trelde Gelegenheit.

 

 

Berlin, den 28. Juni 2013

Sehr geehrte Damen und Herren,
liebe Parteifreunde,

mit einem Schlag hat sich eben das Regierungsviertel gelichtet – überall sehe ich Kolleginnen und Kollegen mit Koffern auf dem Weg zum Bahnhof oder zum Auto. Sommerpause im Parlament. Dabei wurde bis vor einer Stunde intensiv über Anträge gerungen. Da konnte man glatt vergessen, dass mit dem heutigen Tag die 17. Legislaturperiode zu Ende gegangen ist. Die Woche war noch einmal gespickt mit Rekorden. Der Sitzungsmarathon am Donnerstag war mit über 17 Stunden der längste Sitzungstag, den ich je erlebt habe. Und für mich persönlich waren auch drei Plenarreden in einer Woche Rekord. Wegen der Fülle an Gesetzesvorlagen, die noch unter Dach und Fach gebracht werden mussten, gingen allerdings etliche Reden zu Protokoll. So zum Beispiel meine Rede am Donnerstag über die künftigen Vergabekriterien bei der Ausrichtung von Sportgroßveranstaltungen. Die Grünen hatten kurz vor Toresschluss noch einen Schaufenster-Antrag eingebracht. Unter dem Thema „Nachhaltigkeit und Menschenrechte“ hatten sie gefordert, dass Menschenrechtsorganisationen bei den Vergaben von Sportgroßveranstaltungen noch stärker angehört werden sollten. Ich fand den Antrag unpassend, weil bei uns in Deutschland ohnehin sehr hohe Standards gelten und selbst in so genannten Entwicklungshilfeländern die Regierungen in die Vergabe in der Regel nicht eingreifen. Die Verbände sind die Entscheider.

Altersdiskriminierung

Meine nächste Rede war eine Replik auf einen Antrag der SPD unter dem Motto „Diskriminierung abbauen – in jedem Alter“. Gerade in meiner Funktion als seniorenpolitische und auch als frauenpolitische Sprecherin weiß ich, dass sich Diskriminierung insbesondere auf dem Arbeitsmarkt in vielfältiger Weise zeigt.

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BERLIN. Zu den Forderungen der Sozial- und Mieterverbänden, den Umbau von 2,5 Millionen Wohnungen für alte Menschen stärker zu fördern, erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Es besteht kein Zweifel, dass der Anteil seniorengerechter Wohnungen noch viel zu gering ist. Es sind große Anstrengungen nötig, und zwar von Investoren wie auch von den zuständigen Kommunen. Ziel liberaler Seniorenpolitik ist es, Menschen bis ins hohe Alter selbstbestimmtes Leben zu ermöglichen. Nicht nur im öffentlichen Raum wollen wir das Bewusstsein für die Bedeutung von Barrierefreiheit stärken, sondern auch im privaten Umfeld. Es gibt schon heute eine Vielzahl technischer Assistenzsysteme, deren Einsatz häufig den Umzug in ein Pflegeheim erübrigt.

Die christlich-liberale-Koalition hat bereits im vergangenen Jahr einen Antrag in den Deutschen Bundestag eingebracht, der weitestgehende Barrierefreiheit zum Ziel hat. Dies ist eine Möglichkeit, in größerer Unabhängigkeit zu leben. Barrierefreiheit nutzt im demografischen Wandel gerade der wachsenden Zahl betagter Menschen im täglichen Leben. Der mit großer Mehrheit im Bundestag beschlossene Antrag der Koalition zielt auch darauf ab, dass die Belange der Barrierefreiheit in die Ausbildungswege der einschlägigen Studiengänge wie Architektur und Ingenieurwissenschaften einfließen.

 

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Im Gespräch mit dem Bürgern sein will die FDP-Bundestagsageordnete immer – während des Wahlkampfes wird sie deshalb wieder häufig in der Fußgängerzone von Buchholz anzutreffen sein, wie auch am Samstag bereits. Mit der tatkräftigen Unterstützung von Parteifreunden stand die Abgeordnete am Wahlstand, suchte das Gespräch mit Passanten und nahm eine Menge Anregungen, Lob und Kritik an politischen Entscheidungen, mit nach Berlin.

 

besuchergruppe

Bundesgesundheitsminister Daniel Bahr kam unerwartet am Donnerstag zur Diskussion mit der FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht-Bendt und einer Besuchergruppe aus dem Landkreis Harburg dazu. Dabei gab er nicht nur einen Einblick in seine Ziele in der Gesundheitspolitik sondern fand ausdrücklich anerkennende Worte für die Buchholzer Bundestagsabgeordnete. Fleißig, engagiert und konfliktbereit bezeichnete er Nicole Bracht-Bendt und ergänzte: „Ich rate Ihnen, geben Sie ihr am 22. September die Erststimme“. Mit Nicole Bracht-Bendt sei die Region in Berlin sehr gut aufgestellt.

Die 50köpfige Besuchergruppe war auf Einladung von Nicole Bracht-Bendt drei Tage in der Hauptstadt, um vor Ort hinter die Kulissen des politischen Betriebs zu schauen. Unter anderem standen Gespräche im Finanzministerium und im Auswärtigen Amt auf dem Programm sowie die Besichtigung des ehemaligen Stasi-Gefängnisses Hohenschönhausen. Im Fraktionssitzungssaal der FDP-Fraktion direkt unterhalb der Glaskuppel des Reichstagsgebäude berichtete Nicole Bracht-Bendt über ihre Aufgaben innerhalb der Fraktion. Sie berichtete über die Querelen innerhalb der Fraktionen als es um die Einführung der strittigen Frauenquote ging. Dass die Frauenquote für Aufsichtsräte verhindert werden konnte, sei ein Punktsieg der Liberalen, sagte die frauenpolitische Sprecherin der Liberalen.

 

 

 

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