Zu einem eintägigen Austausch unter dem Thema „Arbeitswelten“ hat Nicole Bracht-Bendt Abgeordnete und Referenten aus den Bundesländern nach Berlin eingeladen. Als seniorenpolitische Sprecherin diskutierte Nicole Bracht-Bendt mit den Fachpolitikern über die Situation älterer Arbeitnehmer. Sie appellierte an die Bundesländer, gemeinsam mit der Koalition in Berlin für mehr Unterstützung erfahrener Arbeitnehmer zu werben. Weiterbildung sei nicht an Alter gekoppelt, alles andere sei Altersdiskriminierung. Nicole Bracht-Bendt setzt sich ein für die Abschaffung starrer Altersgrenzen. Mit Blick auf die demografischen Veränderungen sei die Wirtschaft auf erfahrene Mitarbeiter mehr denn je angewiesen.   Über die Bedeutung von Ehrenämtern ging es in einem weiteren Block, daran nahmen die Fachsprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Heinz Golombeck und Florian Bernschneider teil. Am Nachmittag tauschten sich die Bundestagsabgeordneten mit ihren Kollegen aus den Ländern über die Vereinbarkeit von Familie und Beruf und Integration aus.

Kinder brauchen eine Lobby

8. November 2011

Kinder sind der Rhythmus dieser Welt, so lautet der Slogan des Ratinger Kinderschutzbundes, der dem CDU-Bundestagsabgeordneten Peter Beyer eine Unterschriftenliste des Ratinger Aktionsbündnisses „Kinderrechte ins Grundgesetz“ überreichte. Diese Liste reichte jetzt der Abgeordnete  der Vorsitzenden der Kinder Kommission (KiKo) des Deutschen Bundestages, Nicole Bracht-Bendt (FDP).

Die Kinderkommission des Deutschen Bundestages ist dafür zuständig, dass die Interessen von Kindern und Jugendlichen in der parlamentarischen Arbeit ausreichend berücksichtigt werden. Sie versteht sich als Anwältin und Ansprechpartnerin für Verbände, Organisationen und Eltern. „Erwachsene sollten Kindern auf Augenhöhe begegnen und sie ernst nehmen“, erklärte Bracht-Bendt im Gespräch mit Beyer. „Kinder brauchen eine Lobby. Nur so bekommen Kinder in unserer Gesellschaft die Aufmerksamkeit, die ihrer Bedeutung für die eigene und unsere Zukunft gerecht wird“ , fügte Beyer an.

Mehr zur Kinderkommission unter: www.bundestag.de oder https://www.kuppelkucker.de/

Volles Haus bei Brüderle

8. November 2011

Volles Haus bei Rainer Brüderle: Auf Initiative von Nicole Bracht-Bendt kam der als Mister Mittelstand bekannte FDP-Fraktionsvorsitzende am Freitag nach Buchholz, um vor 120 Besuchern  im Gasthaus Frommann (Dibbersen) über aktuelle Politik zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand vor allem die Politik der Bundesrepublik zur europäischen Schuldenkrise. Brüderle sagte, er teile bis zu 90 % die Vorbehalte der Gegner des jetzigen Kurses der Bundesregierung, vermisse aber die Alternativen zum jetzigen Kurs. Die blieben die Kritiker schuldig. Nach einer angeregten Diskussion fuhr Brüderle weiter nach Hamburg.

Am Sonntag, den 20.11.11, um 11 Uhr besteht im Rahmen eines Frühschoppens  die Möglichkeit, an gleicher Stelle  mit Frank Schäffler, dem schärfsten Kritiker des Eurokurses und einem noch nicht benannten Befürworter des ESM zu diskutieren. Dazu lädt  der  Kreisverband der FDP im Vorfeld des Mitgliederentscheides die FDP Mitglieder und die Interessierte Öffentlichkeit ein.

 

 

 

Seit 25 Jahren engagieren sich die UNICEF-Kicker des FC St. Hubert ehrenamtlich für das Kinderhilfwerk der Vereinten Nationen, für die Kinderkrebshilfe und das weltweite Projekt „Kinder haben Rechte“. Die Jungen und Mädchen werben nicht nut in den knapp 26.000 DFB-Vereinen für die Kinderrechte, sondern auch in 41 Parnter-Kindergärten und 13 Schulen. Nicole Bracht-Bendt empfing jetzt die kleinen Fußballspieler im HSV-Stadion, um sie für ihr Engagement zu ehren und ihnen als Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zu danken.

Anlässlich des von der Bundesregierung  Demografieberichts der Bundesregierung erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren, Nicole BRACHT-BENDT:

Der demografische Wandel hat in den nächsten Jahren gravierende Auswirkungen auf die wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklung in Deutschland. Die deutliche Zunahme älterer Menschen ist nicht nur von Nachteil, sondern auch eine Chance.  Viele Ältere wollen auch im Alter aktiv bleiben. Das zu ermöglichen, ist eine wichtige Zukunftsaufgabe. Starre Altersgrenzen gehören abgeschafft.

Dazu gehört auch, dass Weiterbildung in der Arbeitswelt nicht ans Alter gekoppelt ist. Weiterbildung ist Voraussetzung, um in der sich wandelnden Arbeitswelt Schritt zu halten. Wer als Unternehmen dies von seinen Mitarbeitern einfordert, muss diese auch fördern. Alles andere ist Altersdiskriminierung.

Die Bundesregierung hat mit der Initiative  „Aktiv im Alter“  klarFlagge für die Älteren gezeigt. So werden Kommunen dabei unterstützt, Strukturen auf- oder auszubauen, die eine stärkere Partizipation älterer Menschen ermöglicht. Die Initiative „Wirtschaftsfaktor Alter“ vernetzt Senioren-, Wirtschafts- und Verbraucherpolitik miteinander. Die Neuausschreibung von Mehrgenerationenhäuser und die generationenübergreifenden Bundesfreiwilligendienste sind weitere Leistungen der Koalition, die auf die Herausforderungen der demografischen Veränderungen abzielen.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete und neue Kreistagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt zeigt Verständnis für die Sorgen der Kommunen, die durch die geplante Standortschließung betroffen sind. Die Buchholzer Abgeordnete fordert die Bundesregierung auf, die in unserer Region betroffenen Kommunen zu unterstützen. „Die Entscheidung wird für Lüneburg weniger Kaufkraft bedeuten, daran besteht kein Zweifel. Land, Kreis und Stadt sollten sich an einen Tisch setzen, um gemeinsam an einem Konzept mitzuwirken“.

Gleichzeitig verteidigte die Buchholzer Abgeordnete das neue Stationierungskonzept durch Verteidigungsminister Thomas de Maizière. «Damit wird endlich die Verunsicherung bei den Bundeswehrangehörigen und ihren Familien beendet», sagte Nicole Bracht-Bendt in Berlin. Zuvor hatte Verteidigungsminister de Maizière mitgeteilt, dass deutschlandweit 31 Standorte geschlossen werden. Weitere 33 werden in der Personalstärke soweit reduziert, dass sie mit weniger als 15 Dienstposten nicht mehr als Standorte gelten. Betroffen in unserer Region sind Lüneburg, Stade und Rotenburg/Wümme.

 

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt begrüßt die vom Bundesgesundheitsministerium in Auftrag gegebene Umfrage von Hebammen zu deren Arbeits- und Einkommenssituation. Sie appelliert an alle Hebammen im Landkreis Harburg, sich noch zu beteiligen. Für die Ende August gestartete Umfrage können bis Ende Oktober Fragebogen eingereicht werden. Nicole Bracht-Bendt: „Die Politik nimmt das Anliegen der Hebammen ernst und will sie aufgreifen, deshalb will sich das Gesundheitsministerium einen Überblick verschaffen, dafür ist es wichtig, dass sich möglich viele bei der Studie einbringen.“

Die Studie ist die Reaktion des Ministeriums auf eine Petition des Deutschen Hebammen Verbandes an den Bundestag. Darin hatten die Hebammen eine „desolate Lage freiberuflich tätiger Hebammen“ beklagt. Kritisiert werden geänderte Gebührenberechnungen mit den Krankenkassen. Darauf hin beauftragte die Bundesregierung das IGES-Institut, die Entwicklung der Einkommenssituation von selbstständigen Hebammen und die Entwicklung der Kosten der Freiberuflichkeit zu untersuchen. Außerdem wird die Versorgungssituation mit Hebammenleistungen Untersuchungsgegenstand sein. Alle freiberuflich tätigen Hebammen wurden von den Hebammenverbänden dazu angeschrieben.

Berlin, 22. Oktober 2011

 

Mit der Schlagzeile „Aktenzeichen EFSF ungelöst“ hat die Frankfurter Allgemeine Zeitung in ihrer heutigen Ausgabe in einem Beitrag zur Debatte über die Euro-Rettung den Nagel auf den Kopf getroffen. Die Rede ist von der „Bürde parlamentarischer Mitbestimmung“, und das kann ich nur unterstreichen. Hinter uns liegt eine chaotische Woche. Der Bundestag steht unter Strom, und alle kurzfristig angesetzten Sitzungen haben die Verunsicherung meiner Kolleginnen und Kollegen nicht gerade verringert . Im Gegenteil. Die aufgedrehte Diskussion um den „Hebel“ hat mich in meiner kritischen Haltung zum EFSF weiter bestärkt. Ich gebe zu, es gibt einige Argumente, die für den Hebel sprechen. Allerdings wird meiner Meinung nach die Frage der Haftung eine ganz andere werden. Ich erlebe die Diskussion wie ein Roulette-Spiel, und das macht mir große Sorgen. Wenn ich privat die Finanzierung eines Hauses durchrechne, habe ich ein Limit, das ich einhalten muss. Anderenfalls droht die Zwangsversteigerung. Und bei der EURO-Rettung  ist das im Prinzip das gleiche. Wir können nicht einen Rettungsschirm nach zwei anderen aufspannen und haben keine Ahnung, wie hoch die Zinsen einmal ausfallen.

Weiter unter der Rubrik „Meine Woche in Berlin“

 

Weboy