„Kinder sind unsere Zukunft. Sie verdienen unsere Unterstützung auf dem Weg in ein selbstbestimmtes Leben. Initiativen wie das Deutsche Kinderschmerzzentrum sind dabei von großer Relevanz“, erklärte die Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages, Nicole Bracht-Bendt (FDP) beim Festakt zur Gründung des ersten deutschen Kinder-Schmerzzentrums in Datteln.

Die ständig steigende Zahl an jungen Schmerzpatienten hat die Gründung des bundesweiten ersten Schmerzzentrum an der Vestischen Klinik Datteln erforderlich gemacht. Diese Klinik ist schon seit Jahren federführend in dem Bereich tätig. Rund 350.000 Kinder leiden deutschlandweit an chronischen Schmerzen. Das Zentrum, angegliedert an die Universiät Witten-Herdecke hat die Möglichkeit, Kinder stationär aufzunehmen. Darüber hinaus ist das Zentrum gut vernetzt und koordiniert die Zusammenarbeit mit anderen Krankenhäusern bundesweit.

 

Beeindruckt zeigte sich die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt bei einem Besuch des Kreiskrankenhauses Buchholz über die technischen Innovationen des Hauses. Geschäftsführer Norbert Böttcher und der leitende Facharzt Dr. Bernd Hinkenjann stellten der Buchholzer Sozialpolitikerin das Projekt Trauma Netzwerk Hamburg vor, dem Zusammenschluss von Kliniken im Hamburger Raum zur besseren Versorgung von Unfallopfern. Das Krankenhaus Buchholz gehört damit zu einem der zertifizierten Krankenhäuser, in denen die Erstversorgung nach einem strukturierten Ablauf stattfindet. Für Patienten heißt das, sie werden im Notfall wesentlich schneller und effizienter erstversorgt.

Als „großartig“ bezeichnete Nicole Bracht-Bendt auch die Vorstellung des neuen und bereits stark nachgefragten Linearbeschleunigers in der Radiologie, einem der modernsten Geräte zur Krebsbehandlung, mit dem die Bestrahlung noch besser dosiert wird und modernste Therapien ermöglicht. Verbesserte drei dimensionale bildgebende Verfahren unterstützen die Ärzte in der Diagnose und bei den Behandlungen. Nicole Bracht-Bendt sagte, die technischen Neuerungen hätten einen weiteren Beitrag zu dem hervorragenden Renomee des Buchholzer Krankenhauses geleistet. “Ich finde es toll, dass wir ein Krankenhaus von diesem technisch hohen Niveau haben”, so Nicole Bracht-Bendt.

Bei einem Treffen auf Einladung der FDP-Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht-Bendt mit Seniorenvertretern der Kommunen im Landkreis Harburg am Mittwoch in Rosengarten bestand Einigkeit darin, dass viele Menschen auch nach ihrem 65. Geburtstag aktiv bleiben wollen. Anlass für das Treffen war der Auftakt des Europäischen Jahres des aktiven Alterns, das die seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion in unserer Region zum Anlass nehmen möchte, auf die Belange Älterer hinzuweisen und einen Strukturwandel anzustoßen. Sie regte an, in verschiedenen Veranstaltungen im Landkreis gezielt  Aktives Altern zu thematisieren.

In der Diskussion mit den Seniorenvertretern wurde deutlich, dass Barrierefreiheit unverzichtbar sei , um  Älteren überhaupt zu ermöglichen, sich überall aktiv einzubringen. Bei Planungen von Baugebieten in den Kommunen sollten Senioren stärker beteiligt werden. Abgesenkte Bordsteine seien für ältere Rollstuhlfahrer unerlässlich. Begrüßt wurde die Aktion einiger Kommunen, wobei Senioren, die den Führerschein freiwillig abgeben, ein Jahr lang kostenlos den Nahverkehr nutzen.

In ihrer Rede forderte die FDP-Bundestagsabgeordnete, das Europäische Jahr des aktiven Alterns dürfe kein bloßes Lippenbekenntnis sein. „Wir müssen den demografischen Wandel als Chance begreifen und eine neue Kultur des Alterns entwickeln.“ Der Strukturwandel erfordere ein Umdenken auf dem Arbeitsmarkt. Die liberale Politikerin appelliert an Arbeitgeber, mehr Ältere einzustellen. „Auch Weiterbildung ist ein Grundrecht für junge wie alte Arbeitnehmer.“

Nicole Bracht-Bendt sagte, die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes durch die Bundesregierung sei ein erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung. Knapp 27.000 Menschen sind bereits dabei, darunter sind viele Ältere: „Viele ältere Menschen wollen sich nicht aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zurückziehen und ihre Erfahrungen mit anderen Generationen teilen. Dieses Potenzial müssen wir stärker nutzen.“ Die Bundesregierung unterstützt diesen Prozess unter anderem mit den Initiativen “Erfahrung ist Zukunft” und “Wirtschaftsfaktor Alter”.

 

Zum Bericht des Deutschen Industrie- und Handelskammertages DIHK, wonach die Chancen auf dem Arbeitsmarkt für ältere Arbeitnehmer gestiegen sind, erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Es ist erfreulich, dass die Wirtschaft bessere Chancen für ältere Beschäftigte auf dem Arbeitsmarkt sieht und nicht auf die Erfahrungen der älteren Arbeitnehmer verzichten will. Ohne das Potenzial der Älteren ist Wachstum im demografischen Wandel nicht mehr möglich.

Die FDP-Bundestagsfraktion appelliert an die Unternehmen, in den Erhalt der Arbeitsfähigkeit und in die Weiterqualifizierung älterer Beschäftigter zu investieren. Weiterbildung darf nicht nur auf die erste Lebenshälfte begrenzt werden. Entwickelt und erprobt werden müssen auch neue Modelle zur Verteilung der Lebensarbeitszeit.

Aus Anlass des Europäischen Jahr des aktiven Alterns 2012 sagt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole Bracht-Bendt: “Das Jahr des Aktiven Alterns muss mehr sein als ein Lippenbekenntnis. Wir müssen den demografischen Wandel als Chance begreifen und eine neue Kultur des Alterns entwickeln.

Der Strukturwandel erfordert ein Umdenen auf dem Arbeitsmarkt. Arbeitgeber müssen mehr Ältere einstellen. Weiterbildung ist ein Grundrecht für junge wie alte Arbeitnehmer. Personalpolitik sollte stärker an individuellen Berufs- und Lebenszyklen ausgerichtet werden. In den Kommunen muss Barrierefreiheit obenan stehen.

Die Einführung des Bundesfreiwilligendienstes durch die Bundesregierung ist ein erfolgreicher Schritt in die richtige Richtung. Knapp 27.000 Menschen sind bereits dabei, darunter viele Ältere. Sie wollen sich nicht aus dem wirtschaftlichen und gesellschaftlichen Leben zurückziehen sondern ihre Erfahrungen mit anderen Generationen teilen”, so Nicole Bracht-Bendt. “Dieses Potenzial müssen wir stärker nutzen. Die Bundesregierung unterstützt diesen Prozess unter anderemmit den Initiativen “Erfahrung ist Zukunft” und “Wirtschaftsfaktor Alter”.

Zu der angekündigten Unterzeichnung einer „Berliner Erklärung“ für eine Frauenquote in Vorständen und Aufsichtsräten erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Die FDP-Fraktion unterstützt den gemeinsamen Vorstoß von Parlamentarierinnen und Vertreterinnen aus Wirtschaft, Wissenschaften und Gewerkschaften bei ihrem Ziel, mehr Frauen in die Entscheidungsprozesse der Wirtschaft einzubeziehen. Frauen und Männer müssen gleiche Karrierechancen haben. Allerdings lehnt die FDP-Fraktion eine starre Quote als unverhältnismäßig ab.

 

Frauen sind auch ohne Quote auf dem Vormarsch. Die Wirtschaft ist bereits unter Druck, sich ein frauenfreundliches Image zu geben. So hat sich der Frauenanteil auf der Kapitalseite der DAX30-Aufsichtsräte von 4,8 % in 2009 auf 10,9 % im vergangenen Jahr mehr als verdoppelt. Damit ist noch keine Geschlechtergerechtigkeit erreicht, aber der Trend ist zum ersten Mal eindeutig. Im Mittelstand sind Frauen in der ersten Ebene angekommen. Aus demografischen und wirtschaftlichen Gründen liegt eine stärkere Beteiligung von Frauen in der Unternehmensführung ohnehin im ureigenen Interesse der Unternehmen.

Ein Umdenken in der Gesellschaft und Vorbilder sind erforderlich. Die Wirtschaft ist in der Pflicht, familienfreundliche Maßnahmen zu schaffen, damit Frauen und Männer ohne Nachteile für die Karriere Familie und Beruf in Einklang bringen können.

Entscheidend für die Karriere ist auch die Berufswahl. Die FDP-Bundestagsfraktion hat bereits in der letzten Legislaturperiode einen Antrag in den Bundestag eingebracht, in dem die Berufsberatung und Schulen aufgefordert werden, Mädchen intensiver zu Wirtschafts- und Ausbildungswegen mit Karriereaussichten zu motivieren.

Zur Forderung des Philosophen Richard David Precht nach einem sozialen Pflichtjahr für Rentner erklären das Mitglied im Unterausschuss Bürgerschaftliches Engagement und Berichterstatter der FDP-Bundestagsfraktion für die Freiwilligendienste Florian BERNSCHNEIDER und die Seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Die Forderung von Richard David Precht ist ein polemischer Reflex auf die Herausforderungen des demografischen Wandels. Es ist zwar richtig, dass aufgrund immer höherer Lebenserwartungen neue Betätigungsfelder für Senioren gefunden werden müssen. Mit seiner pauschalen Rentnerschelte verkennt er aber die Tatsache, dass bereits heute jeder dritte Rentner ehrenamtlich engagiert ist. Ein soziales Pflichtjahr schafft für Rentner genau das, was wir mit der Abschaffung des Zivildienstes endlich beendet haben: Nämlich einen Zwangsdienst, der in die persönliche Freiheit und Selbstbestimmung eingreift. Ein sozialer Pflichtdienst wäre in keinster Weise mit unserem Grundgesetz vereinbar – etwas Vergleichbares gibt es derzeit nur unter der Militärdiktatur in Birma. Richard David Precht sollte sich fragen, wie derartige Forderungen in Übereinstimmung mit der von ihm propagierten „Neuen Bürgergesellschaft“ stehen können. Das liberale Bild der Bürgergesellschaft jedenfalls basiert auf Freiheit und Freiwilligkeit beim Engagement und nicht auf Zwang und Bevormundung. Gesellschaftlicher Zusammenhalt lässt sich nicht erzwingen. Für Bürgerschaftliches Engagement braucht es Herzlichkeit und die Überzeugung, das Richtige für sich und die Mitmenschen zu tun. Außerdem sollte Richard David Precht erklären, wo er die derzeit rund 17 Millionen Rentner überhaupt einsetzen will, denn auch das Interesse junger Menschen an einem ehrenamtlichen Engagement ist ungebrochen groß.

 

Eine Petition zur Aufnahme der Kinderrechte ins Grundgesetz haben Kinder und Jugendliche aus dem Wahlkreis des CDU-Bundestagsabgeordneten Reinhold Sendker an die Kinderkommission adressiert: der Abgeordnete aus dem nordrhein-westfälischen Warendorf (rechts) überreichte die Rolle jetzt stellvertretend für die Kinder an die Vorsitzende der Kinderkommission, Nicole Bracht-Bendt und Kommissionsmitglied Eckhard Pols (CDU) aus Lüneburg.

In ihrer Eigenschaft als Vorsitzende der Kinderkommission nahm Nicole Bracht-Bendt gemeinsam der Abgeordneten Christine Aschenberg-Dugnus an einem Expertengespräch zum Thema Primäre Immundefekte (PID) teil, bei dem es um Probleme in Diagnostik und Behandlung dieser Immunschwäche-Erkrankungen ging.

Bei Primären Immundefekten (PID) handelt es sich um eine angeborene Immunschwäche, die bisher bei rund 3.000 Menschen in Deutschland diagnostiziert wurde und zu den seltenen Erkankungen zählt. Für die meisten PID gibt es effektive Behandlungsmöglichkeiten, die  den Patienten ein normales und aktives Leben ermöglichen. Es wird geschätzt, dass bis zu 40.000 Menschen unter PID leiden, ohne es zu wissen, da die Erkrankung oft nicht erkannt wird. Dies hat schwerwiegende Folgen für die betroffenen Personen und ihre Familien, da ständige Infekte und wirkungslose Therapien mit teilweise gravierenden Nebenwirkungen zur psychischen und physischen Tortur werden. Vor allen Dingen bei Kindern kann sich dies negativ auf deren schulische und persönliche Entwicklung auswirken, da lange Fehlzeiten in der Schule zur Regel werden.

Prof. Dr. Volker Wahn, Leiter der Klinik für Pädiatrie mit Schwerpunkt Pneumologie und Immunologie der Berliner Charité, bemängelte Defizite in der fachlichen Ausbildung im Bereich der klinischen Immunologie. Während Kinderärzte zumindest noch stärker für Erbkrankheiten sensibilisiert seien, würden die wenigsten Internisten bei Erwachsenen bei ihrer Diagnose an PID denken. Um eine frühzeitige Diagnose zu ermöglichenund auch das Wissen der Eltern zu stärken, hat  Prof. Wahn zwölf Warnhinweise für PID entwickelt, die es Ärzten wie Eltern erleichtern sollen, PID bereits im Säuglings- und Kindesalter zu erkennen. Obwohl die PID-Versorgung für Kinder und Jugendliche bis zum 18. Lebensjahr in spezialisierten, häufig pädiatrischen Zentren recht gut entwickelt ist, beklagte Steffen Ball von der Deutschen Selbsthilfe für Angeborene Immundefekte (dsai), dass es nur vier in der ganzen Bundesrepublik für die Behandlung erwachsener Patienten gebe. Er sprach sich für einen besseren Wissenstransfer von Pädiatern zu Internisten aus und forderte eine bessere Aus- und Fortbildung von Internisten im Bereich der Immunologie.

Um eine möglichst frühzeitige Diagnose der PID zu ermöglichen, sollten die Warnhinweise an Eltern wie auch Kinderärzte verteilt werden.

 

Die FDP-Franktion hat einen Adventskalender und auch Nicole Bracht-Bendt ist hinter einem Türchen versteckt.
Klicken Sie dazu einfach auf den Adventskalender, dieser befindet sich dann etwas weiter unten auf der Seite. Viel Vergnügen und eine angenehme Adventszeit!

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