Buchholz. Die Landesvorsitzende der Liberalen Senioren Niedersachsen, Nicole Bracht-Bendt, hat sich für einen flexiblen Renteneintritt ausgesprochen. „So wenig wie es Einheitsbürger gibt, gibt es Einheitsrentner. Jeder sollte selbst bestimmen können, ob er mit Abschlägen früher in Rente gehen möchte oder länger arbeitet und weiter Rentenpunkte sammelt“, so die ehemalige seniorenpolitische Sprecherin der FDP im Deutschen Bundestag. „Wir alle leben immer länger und gesünder. Immer mehr ältere Menschen wollen auch länger beruflich aktiv werden. Es ist an der Zeit, dass unser Rentensystem hier keine Steine mehr in den Weg legt.“

Laut Bracht-Bendt stelle die Rentenreform von Andrea Nahles die Weichen genau in die falsche Richtung und spiele die Interessen von Jung und Alt gegeneinander aus. Nicht zuletzt deshalb würde sie auch von nahezu allen gesellschaftlichen Gruppen abgelehnt. Besser mache es da die FDP-Fraktion im niedersächsischen Landtag mit ihrem Antrag, einen flexiblen Übergang vom Beruf in die Rente nach schwedischem Vorbild zu ermöglichen.

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