Auf Inititiative der FDP-Bundestagsabgeordneten kam die Parlamentarische Staatssekretärin des Bundesgesundheitsministers Ulrike Besuch zu einer Diskussion in den Landkreis Harburg. Nach einem Besuch des Krankenhauses Buchholz nahm die Staatssekretärin an einer Diskussion mit hochrangigen Vertretern der hiesigen Krankenhäuser teil. Im Mittelpunkt stand die aus Sicht der Mediziner schwierige Krankenhausfinanzierung. Norbert Böttcher, Geschäftsführer der Krankenhäuser Buchholz und Winsen, die ärztlichen Direktoren der Krankenhäuser Dr. Christian Pott (Buchholz) und Dr. Heiner Ausdrup (Winsen) sowie Verwaltungsdirektor Ulrich Magdeburg (Krankenhaus Salzhausen) bemängelten die untrschiedliche Bezahlung der Krankenhausleistungen in den Bundesländern. Die Vergütungen, die Krankenhäuser für die Behandlung von Patienten bekommen, seien im bundesweiten Vergleich in Niedersachsen am niedrigsten. In der Diskussionsrunde wurde kritisisiert, dass es für Regionen am Rande von Großstädten teuer sei, die medidizinische Grundversorgung aufrecht zu erhalten als beispielsweise für große Kliniken ind Großstädten. Bemängelt wurde eine Wettbewerbsverzerrung gegenüber den Krankenhäusern in Hamburg. Dies wird als ungerecht empfunden, sagten die Medizinier und baten die Staatssekretärin, in ihrem Ministerium eine Debatte über die Krankenhausfinanzierung unter diesem Gesichtspunkt zu führen. „Geben Sie uns konkrete Zahlen, Berechnungen und juristische Grundlagen“, forderte die Parlamentarische Staatssekretärin die Krankenhäuser auf und versprach, die Forderungen aus Buchholz mit nach Berlin zu nehmen.

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