FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt zu Gast in Munster

 

 Eine Senioren-Wohnanlage der besonderen Art besichtigte die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt (Landkreis Harburg) in Munster: Die in der FDP-Bundestagsfraktion für Seniorenpolitik verantwortliche Fachpolitikerin zollte den Investoren Jürgen Speer und Angelika Kußmaul Lob für die innovative Gestaltung des vor einem Jahr eröffneten Seniorenhofes, der älteren Bewohnern selbständiges Wohnen und gleichzeitig das Miteinander mit anderen Älteren ermöglicht. Die rund 60 Quadratmeter großen Wohnungen sind um einen attraktiven Innenhof gelegen, wo sich die Bewohner treffen können. Alle Wohnungen sind für Rollatoren geeignet. Die Wohnanlage liegt günstig für ältere Menschen, zwei Mal pro Woche findet in der Nähe ein Markt statt, der gut zu Fuß erreichen ist. Die Nachfrage nach einer Wohnung im Seniorenhof ist groß: 17 Bewerber sind auf der Warteliste. Mit der Anlage wurde Leerstand beseitigt.

Für die seniorenpolitische Sprecherin der Liberalen im Bundestag gab es einen großen Bahnhof: Neben den Investoren und Bewohnern nahmen der stellvertretende Bürgermeister, Rudolf Horst und Mitglieder des Seniorenbeirates sowie Parteifreunde aus Munster an einer Diskussion teil, in der es um die Herausforderungen für Kommunen im Zuge der demografischen Veränderungen ging. Dabei war auch FDP-Landtagskandidat Fritz-Ulrich Kasch.

Nicole Bracht-Bendt warb für Barrierefreiheit: „ Auch im Alter muss selbstbestimmtes Leben möglich sein. Das setzt voraus, dass nicht nur mehr seniorengerechter Wohnraum geschaffen werden muss. Auch öffentliche Gebäude und Flächen müssen  Menschen zugänglich sein, die in ihrer Mobilität eingeschränkt sind.“

Die Mieter der Seniorenanlage äußerten sich im Gespräch mit der Politikerin sehr zufrieden. Nicole Bracht-Bendt:  “ Herr Speer und Frau Kußmaul haben hier Vorbildliches geleistet. Die Konzeption dieser Wohnanlage in Munster sollte in Niedersachsen Schule machen.“

Im Gespräch mit der niedersächsischen Abgeordneten äußerte Bürgermeister seine Sorgen im Hinblick auf negative Auswirkungen des neuen Melderechtes. Wenn Soldaten sich künftig in Munster nicht mehr anmelden müssen, sinken automatisch die Schlüsselzuweisungen vom Land Niedersachsen. Das werde zu erheblichen Einbußen für die Stadt führen.

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