„Als Kommunalpolitikerin werde ich mich dafür einsetzen, dass die Belange älterer Menschen in der Städtebauplanung unserer Region stärker berücksichtigt werden“, sagte Stadtratsmitglied Nicole Bracht-Bendt (FDP) nach Besuchen in Seniorenheimen in Buchholz. Bei einer lebhaften Diskussion im Haus Kursana in der Freudenthalstraße nutzten die Bewohner die Gelegenheit,  in einer großen Runde mit der Bundestagsabgeordneten und Verantwortlichen der Heimleitung  Wünsche nach Verbesserungen im Umfeld des Heimes zu äußern. So wurde beanstandet, dass vor dem Seniorenheim zu selten gefegt würde und aufgrund der herunter gefallen Herbstblätter das Laufen für Ältere schwierig sei. Dies gelte auch für das Schneeräumen im Winter. Hier solle der Hauseigentümer die Räumpflicht einhalten. An die Adresse des Stadtrates appellierten die Bewohner, am neuen Einkaufszentrum  die Absenkung von Bordsteinen vorzunehmen. Rollstuhlfahrer seien immer auf die Hilfe von anderen angewiesen.

Die Einrichtung mit 70 Pflegeplätzen besteht seit 2000 und wird vom Deutschen Orden unterhalten. Die Nachfrage nach einem Platz im Heim oder im Betreuten Wohnen zeigt eine Tendenz zum Einzelzimmer. Über die Hälfte der Mitarbeiter sind nach Auskunft der Heimleitung ausgebildete Pflegefachkräfte. Für die Zukunft wird allerdings eine deutlich zurück gehende Nachfrage nach Arbeitsplätzen in der Pflege befürchtet. Dies zeichne sich bereits heute ab.

Was die Entlohnung betrifft, wurde von den Mitarbeitern der Wunsch nach einem Mindestlohn als sinnvoll bezeichnet. Über die Wünsche älterer Buchholzer Seniorenheimbewohner  informierte sich Nicole Bracht-Bendt darüber hinaus auch im St. Georg-Haus, wo sie mit der Leiterin Susanne Schukies sprach.

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