Zum zweiten Demografiegipfel der Bundesregierung erkärt die seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Der demografische Wandel ist nicht einseitig als Belastung für unsere Sozialversicherungssysteme zu sehen. Schließlich wird in den kommenden 50 Jahren die durchschnittliche Lebenserwartung sogar um weitere sieben Jahre steigen. Es kommt nicht darauf an, wie alt wir werden, sondern wie wir alt werden. Gesellschaft und Arbeitswelt müssen sich auf die Veränderungen einstellen, dann bieten sie eine Vielzahl von Chancen für ein gutes generationsübergreifendes Miteinander.

Die Kommunen müssen sich fragen, was geschehen muss, um die Städte, das Lebens- und Wohnumfeld fit für den Wandel zu machen. Die Unternehmen sind in der Pflicht, die Arbeitswelt auf die Bedürfnisse älterer Arbeitnehmer einzustellen. Gesundheitliche Vorsorge ist nicht nur in der Freizeit wichtig sondern auch am Arbeitsplatz. Es geht auch um die Frage, wie in Zeiten des Fachkräftemangels ältere Arbeitnehmer motiviert werden können, länger zu bleiben.

Für die FDP-Bundestagsfraktion stehen Eigenverantwortung und ein selbst bestimmtes Leben unabhängig vom Lebensalter obenan. Älter werden in der Arbeitswelt heißt für die FDP, starre Altersgrenzen abzuschaffen, im Beruf wie im Ehrenamt. Viele Ältere wollen nicht aufs Abstellgleis geschoben werden, nur weil sie ein bestimmtes Alter erreicht haben. Der demografische Wandel ist eine Gemeinschaftsaufgabe. Bund, Länder, Kommunen und die Bürgerinnen und Bürger sind gefragt. Altersgerechte Städte zum Beispiel dürfen kein bloßes Lippenbekenntnis bleiben, hier ist die Politik auf das Wissen von Experten angewiesen.

 

 

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