Zum Muttertag am 8. Mai erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BEENDT:

Für viele berufstätige Mütter ist mehr Partnerschaft im Haushalt wertvoller als ein Blumenstrauß zum traditionellen Muttertag. Denn einer der Faktoren, die bei den Einkommensunterschieden zwischen Männern und Frauen eine Rolle spielten, ist das Ausmaß der Hausarbeit. Männer greifen laut einer Studie des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) nach wie deutlich seltener zum Wischmopp oder Kochlöffel als Frauen. Hinzu kommen Schulveranstaltungen, Elternabende und Chauffeurdienste zur Klavierstunde oder zum Sportunterricht der Kinder – alles Aufgaben, die Flexibilität  am Arbeitsplatz erfordert und häufig nicht gegeben ist. Durch ihre Verantwortung für zeitlich unflexible Familienaufgaben müssen viele Frauen beim Einkommen und der Karriere zurückstehen.

 

Auch die Wirtschaft ist in der Pflicht, Frauen den Rücken zu stärken. Familienfreundliche Arbeitsstrukturen dürfen kein leeres Versprechen sein, sie gehören zu den wichtigsten Herausforderungen der Unternehmen. Nicht nur im Hinblick auf den Fachkräftemangel, sondern auch, weil Frauen und Männer Wahlfreiheit im Beruf haben müssen.

 

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