Aus Anlass des 100. Internationalen Frauentages erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Gleiches Gehalt für gleiche Arbeit ist in Deutschland immer noch nicht selbstverständlich. Das muss sich ändern. Die FDP-Bundestagsfraktion setzt sich in der christlich-liberalen Koalition dafür ein, dass die Ursachen für Lohnunterschiede erkannt und beseitigt werden. Frauen entscheiden sich häufig für schlecht bezahlte Berufe. Zu den Lohnunterschieden tragen aber auch die Unterbewertung von klassischen Frauenberufen, wie im sozialen Bereich, bei, aber auch Erwerbsunterbrechungen.  Kinder dürfen kein Grund sein, auf die berufliche Karriere zu verzichten.  Dafür müssen verlässliche Angebote der Kinderbetreuung und flexible Arbeits- und Teilzeitmodelle geschaffen werden.

Was Frauen in Führungspositionen angeht, hat die Wirtschaft ihre selbst gesteckten Ziele in den letzten zehn Jahren verfehlt.  Die FDP-Fraktion drängt auf die Umsetzung des im Koalitionsvertrags  vereinbarten Stufenplans. Eine staatlich verordnete Quote lehnen die Liberalen ab. Sie appellieren an die Unternehmen, mittels einer Selbstverpflichtung eigenverantwortlich den Frauenanteil umgehend zu erhöhen . Auf der anderen Seite dürfen Frauen sich nicht damit abfinden, wenn sie durch eine „Gläserne Decke“ abgebremst werden.

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