Nicole Bracht-Bendt tauschte sich am Rande des Empfangs von Bettina Wulff im Schloss Bellevue mit der Niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) über die Zukunft von Mehrgenerationenhäusern aus. Wie berichtet, ist das Haus Courage in Neu Wulmstorf erneut ins Förderprogramm der Bundesregierung gekommen. In Buchholz löste die Entscheidung, dass das Mehrgenerationenhaus vor Ort nicht weiter gefördert wird, Irritationen aus. Hintergrund ist, dass pro Landkreis grundsätzlich nur eine Einrichtung vom Bund ins zweite Förderungsprogramm aufgenommen wird. “Grundsätzlich”, so betonte Nicole Bracht-Bendt, “war das Pilotprojekt der Bundesregierung mit der Zielvorgabe gestartet, eine Anschubfinanzierung zu gewähren. Von Anfang an stand fest, dass nach dem Auslaufen die Kommunen oder private Investoren die langfristige Finanzierung sichern sollten. Jetzt sind die Kommunen also in der Pflicht”.

Die niedersächsische Sozialministerin Özkan wies darauf hin, dass das Land pro Jahr 5.000 Euro für Mehrgenerationenhäuser zur Verfügung stellt, wenn die zuständige Kommune den gleichen Anteil übernimmt.

 

BERLIN. Zur Studie des Deutschen Juristinnenbundes zur Situation von Frauen in Aufsichtsräten erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Die Studie zeigt, dass der öffentliche Druck auf Unternehmen mit Blick auf mehr Frauen in Führungspositionen Erfolg zeigt. Die Wirtschaft ist sensibilisiert. Allen ist klar, dass wir mehr Frauen in Führungsetagen brauchen. Eine staatlich verordnete Quote löst das Dilemma indes nicht. Abgesehen davon, dass es sich um einen Eingriff in die Eigentumsrechte der Aktionäre handelt, suchen Personalberater schon heute in vielen Branchen händeringend nach passenden Kandidatinnen. Voraussetzung für einen Aufsichtsratsposten ist unter anderem langjährige Erfahrung. Frauen müssen hier gezielt gefördert werden. Diese Förderung an Boni zu knüpfen ist besser als eine Zwangsquote.

Die Diskussion um mehr Frauen in Führungspositionen darf sich nach Auffassung der FDP-Bundestagsfraktion nicht allein auf Zahlen beschränken. Die Kernfrage ist, wie berufliche Karriere und Familienleben für Mütter und Väter möglich sind. Dazu gehören neben einem flexiblen Betreuungsangebot ein Umdenken in den Unternehmen bei Präsenzkultur und Aufgabenverteilung in den Familien. Dieses gesellschaftliche Umdenken treiben wir voran.

Als FSJler im Bundestagsbüro

10. November 2011

Nicole Bracht-Bendt bietet immer wieder jungen Menschen die Möglichkeit, in ihrem Abgeordnetenbüro in Berlin Politik hautnah zu erleben: Praktikantinnen, Praktikanten aus dem Wahlkreis wie Stipiendaten aus verschiedenen Ländern und FSJler haben auf diese Weise schon den politischen Alltag der Abgeordneten kennen gelernt.

Seit dem 1. Oktober ist Markus Geray (19) aus Altbach bei Stuttgart im Abgeordnetenbüro von Nicole Bracht-Bendt tätig.

Hier ein Bericht über seine ersten Eindrücke:

“Nachdem ich im Sommer diesen Jahres meine Schulzeit beendet hatte, war für mich eines klar: Bevor ich noch einmal mehrere Jahre mit zuhören und mitschreiben in Hörsäälen verbringe, mache ich erst mal ein Jahr lang etwas anderes, möglichst abwechslungsreiches und praxisbezogenes! Ein freiwilliges soziales Jahr bzw. der neu eingeführte Bundesfreiwilligendienst schien mir da genau das Richtige zu sein. Nach langer und intensiver Suche stieß ich dann auch tatsächlich auf ein sehr interessantes Angebot: Ein freiwilliges soziales Jahr im politischen Leben, angeboten vom  ijgd e.V. (internationale Jugendgemeinschaftsdienste). Neben Abgeordnetenbüros, politischen Stiftungen und der Presse gibt es noch viele weitere interessante und vielseitige Einsatzstellen. Ich entschied mich letztendlich für das Abgeordnetenbüro von Frau Bracht-Bendt, um so ein Jahr lang unmittelbare Eindrücke und Einblicke aus dem bzw. in das politische Tagesgeschäft zu erhalten.

Am Dienstag, den 18.10.2011 war es dann so weit: Mein erster Arbeitstag. Dieser war, wie die gesamte erste Woche, in erster Linie vom Zuhören, Zuschauen und Lernen geprägt, um überhaupt erst einmal eine Vorstellung von dem zu bekommen, was mich in nächster Zeit erwartet. Auch wenn ich bisher nur einen ganz kleinen Teil dessen, was eine Abgeordnetentätigkeit bzw. die Arbeit in einem Abgeordnetenbüro so alles mit sich bringt, mitbekommen habe, so steht doch schon eins fest: Es ist sehr viel umfangreicher und vielseitiger als man als Außenstehender glaubt.

Besonders interessant waren die Besuche der Fachausschus-, Arbeitsgruppen- und Arbeitskreissitzungen. Ich habe mir nicht vorgestellt, wie viel Arbeit und wie viele zähe Diskussionen eigentlich hinter jedem einzelnen Gesetz bzw. Gesetzesentwurf steckt.

Nach zwei Wochen am Arbeitsplatz finde ich mich bereits  in den endlosen Gängen und Fluren der Bundestagsgebäude zurecht. Nach einem aus meiner Perspektive rundum positiven Start bin ich auf jeden Fall optimistisch und freue mich auf ein gutes und interessantes Jahr.”

Volles Haus bei Brüderle

8. November 2011

Volles Haus bei Rainer Brüderle: Auf Initiative von Nicole Bracht-Bendt kam der als Mister Mittelstand bekannte FDP-Fraktionsvorsitzende am Freitag nach Buchholz, um vor 120 Besuchern  im Gasthaus Frommann (Dibbersen) über aktuelle Politik zu diskutieren. Im Mittelpunkt stand vor allem die Politik der Bundesrepublik zur europäischen Schuldenkrise. Brüderle sagte, er teile bis zu 90 % die Vorbehalte der Gegner des jetzigen Kurses der Bundesregierung, vermisse aber die Alternativen zum jetzigen Kurs. Die blieben die Kritiker schuldig. Nach einer angeregten Diskussion fuhr Brüderle weiter nach Hamburg.

Am Sonntag, den 20.11.11, um 11 Uhr besteht im Rahmen eines Frühschoppens  die Möglichkeit, an gleicher Stelle  mit Frank Schäffler, dem schärfsten Kritiker des Eurokurses und einem noch nicht benannten Befürworter des ESM zu diskutieren. Dazu lädt  der  Kreisverband der FDP im Vorfeld des Mitgliederentscheides die FDP Mitglieder und die Interessierte Öffentlichkeit ein.

 

 

 

Seit 25 Jahren engagieren sich die UNICEF-Kicker des FC St. Hubert ehrenamtlich für das Kinderhilfwerk der Vereinten Nationen, für die Kinderkrebshilfe und das weltweite Projekt “Kinder haben Rechte”. Die Jungen und Mädchen werben nicht nut in den knapp 26.000 DFB-Vereinen für die Kinderrechte, sondern auch in 41 Parnter-Kindergärten und 13 Schulen. Nicole Bracht-Bendt empfing jetzt die kleinen Fußballspieler im HSV-Stadion, um sie für ihr Engagement zu ehren und ihnen als Vorsitzende der Kinderkommission des Deutschen Bundestages zu danken.

BERLIN. Aus Anlass des EU-Urteils, wonach Piloten nicht mit 60 Jahren in den Ruhestand geschickt werden dürfen, erklärt die Sprecherin für Senioren der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Das Gerichtsurteil macht den Weg frei für eine überfällige Debatte über die Abschaffung starrer Altersgrenzen. Die FDP-Bundestagsfraktion begrüßt, dass der Europäische Gerichtshof nach den Unisex-Tarifen bei Versicherungen seiner Linie in der Rechtssprechung treu geblieben ist und die deutsche Wirtschaft und Politik zu einem Umdenken auffordert. Altersdiskriminierung muss entschieden entgegengewirkt werden.

Menschen dürfen nicht aufs Abstellgleis gestellt werden, nur weil sie ein bestimmtes Alter erreicht haben. Das gilt sowohl für den Beruf als auch für Ehrenämter. Im Gegenteil: In einer Zeit des demografischen Wandels müssen Potenziale Älterer gestärkt werden.

 

Eine große Zahl interessierter Bürgerinnen und Bürger nutzten am Wochenende den “Tag der Ein- und Ausblicke” , sich ohne lange Warteschlangen und offizielle Anmeldung im Bundestag umzusehen. Nicole Bracht-Bendt als neue Vorsitzende der Kinderkommission informierte über Hintergründe und Aufgaben des fraktionsübergreifenden Gremiems, das ein Unterausschuss des Familienausschusses ist.

Aus Anlass der Übernahme des Vorsitzes der Kinderkommission des Bundestages erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Eltern, Politik und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen,  damit Kinder und Jugendliche den überwiegenden Teil ihrer Freizeit nicht nur vor Spielekonsolen und Computern verbringen.  Viele Kinder lesen nicht mehr. Statt  mit Freunden zu toben, trifft man sich in virtuellen Netzwerken. Nachdem in den letzten Jahren  der Ausbau der Kinderbetreuung im Mittelpunkt der Politik stand, wird die Kinderkommission in den nächsten neun Monaten gezielt die Interessen älterer Kinder in den Blick nehmen. Ich möchte eine Debatte anstoßen, um Kinder zum Beispiel fürs Museum, für eine Theaterwerkstatt oder für die Freiwillige Feuerwehr zu begeistern. Auch Bolzplätze sind eine tolle Sache für Kinder und auch für kleineren Kommunen finanzierbar.

Die Kinderkommission wird sich darüber hinaus mit Experten mit Trauer von Kindern beschäftigen. Ob Tod in der Familie oder wenn sich Eltern trennen,  fühlen sich Kinder in ihrer Trauer häufig allein. Hier müssen wir ein Tabu brechen und über Lösungen reden.

Die Kinderkommission ist ein Unterausschuss des Familienausschusses des Bundestages. Jede Fraktion entsendet einen Vertreter in das Gremium, nur ausschließlich einstimmig gefasste Beschlüsse fassen kann.

Das Foto zeigt die bisherige Vorsitzende, Marlene Rupprecht (SPD), die das Amt an Nicole Bracht-Bendt übertrug.

 

Begeistert über das vielfältige Angebot des Handwerks in unserer Region und über das Technologiezentrum zeigte sich die FDP-Bundestagsabgeordnete am Samstag beim Besuch des Elbcampus aus Anlass des bundesweiten Tag des Handwerks. Beim Rundgang durch die Hallen schaute sie Handwerkern begeistert über die Schulter und ließ sich die Möglichkeiten der CNC-Technik erläutern. Die gelernte Tischlerin wies darauf hin, dass sie bis heute Freude daran habe, selber etwas mit den Händen zu gestalten.

Die Abgeordnete wies darauf hin, dass die CDU/CSU/FDP-Fraktionen im Bundestag vor wenigen Wochen in einem gemeinsamen Antrag die Bundesregierung aufgefordert haben, das Handwerk zu stärken. Unter anderem sollen bestehende Förderprogramme für kleine und mittlere Unternehmen gestrafft und transparenter gestaltet werden. Wie im Koaltionsvertrag beschlossen, soll die Bundesregierung schnellstmöglich Gesetzentwürfe vorlegen, um kleine und mittlere Einkommen stärker zu entlasten und den so genannten Mittelstandsbauch weiter abzubauen.

 

Geplante Schließung Cafe Kiek/Nicole Bracht-Bendt schaltet Bundesbehinderten-Beauftragten ein

Über Alternativen zur Rettung des „Kiek in“ nachdenken

Im Kampf um den Erhalt des Cafés „Kiek in“ in Tostedt hat der Bundesbehindertenauftragte Hubert Hüppe in einem Antwortschreiben an die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt darauf hin gewiesen, er würde es sehr bedauern, wenn solch ein Projekt keine Zukunft hätte.

Die FDP-Abgeordnete hatte den höchsten Beauftragten der Bundesregierung für die Belange Behinderter  eingeschaltet, um alle Chancen auszuloten, damit das Café gerettet werden kann.

Der Beauftragte der Bundesregierung  schreibt: Es deute darauf hin, dass „das Café ein gelebtes Beispiel des Inklusionsgedankens im Sinne der UN-Behindertenkonvention“ sei. „Hier können Menschen mit Behinderung, die eine Empfehlung für eine Werkstatt für behinderte Menschen habe, mit der notwendigen Unterstützung einer Arbeit auf dem offenen Arbeitsmarkt nachgehen. Eine derartige Tätigkeit fördert nicht nur das Selbstbewusstsein und die Selbständigkeit der behinderten Menschen, sondern trägt auch entscheidend dazu bei,  Berührungsängste zwischen nichtbehinderten und behinderten Menschen abzubauen und das gesellschaftliche Bewusstsein für einen ungezwungenen Umgang mit gehandicapten Personen zu fördern. Ich würde es sehr bedauern, wenn solch ein Projekt keine Zukunft hätte.

Gleichzeitig wies der Behindertenbeauftragte  darauf hin, dass es ohne eine gewisse wirtschaftliche Tragfähigkeit nicht gehe.  Er schließt sich Nicole Bracht-Bendt an, die gefordert hat, alle Fördermöglichkeiten und Wege der Umstrukturierung auszuloten. Die Buchholzer Abgeordnete setzt ihre Gespräche mit den Verantwortlichen fort.

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