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Pressemitteilungen

Montag, 8. März 2010 | FDP Bundestagsfraktion, Pressemitteilungen

Gute Zeugnisse zahlen sich bei Frauen noch nicht aus

Die FDP-Bundestagsabgeordnete kritisiert, dass sich der Bildungserfolg von Frauen noch nicht auszahlt. Obwohl nie zuvor Frauen so gut ausgebildet waren wie heute, gehörten Frauen weit öfter als Männer zu Geringverdienern und nur selten zu Spitzenverdienern. Aus Anlass des Internationalen Frauentages am Montag sagte die Buchholzer Abgeordnete, fehlende Kinderbetreuung sei häufig der Grund, dass Frauen seltener als Männer Führungspositionen anstrebten.

Nicole Bracht-Bendt forderte mehr kinderfreundliche Arbeitsbedingungen. „Nicht nur Mütter sind darauf angewiesen. Auch Väter wollen nicht länger nur Feierabendpapi sein“, erklärte die frauenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion. Hier seien Politik und Unternehmen gefordert.

An die Frauen appellierte die Buchholzer Sozialpolitikerin, bei Bewerbungen und Gehaltsverhandlungen selbstbewusster aufzutreten. „Frauen gründen selten Netzwerke, während sie für Männer als klarer Karrierevorteil selbstverständlich sind.“

„Die Zeit der Lila-Latzhosen ist vorbei. Jetzt geht es darum, worüber in den vergangenen 20 Jahre diskutiert wurde, umzusetzen,“ so die Sprecherin für Frauen der FDP-Bundestagsfraktion.


Mittwoch, 17. Februar 2010 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Bei Kinderarmut Ursachen statt Symptome behandeln

Zum heute veröffentlichten Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaft (DIW) zum Armutsrisiko von Kindern in Deutschland erklärt die Vertreterin der FDP in der Kinderkommission des Deutschen Bundestages Nicole BRACHT-BENDT:

Höhere Hartz IV-Sätze beseitigen nicht automatisch Kinderarmut. Ich teile die Auffassung des Deutschen Instituts für Wirtschaftsforschung, wonach mit einer Aufstockung staatlicher Transferleistungen lediglich Symptome gelindert, nicht aber die Ursachen bekämpft würden. Nötig ist ein Mix aus finanzieller und anderer Unterstützung. Obenan stehen muss der Ausbau der frühkindlichen Bildung. Gutscheine für den Schwimmbad-Besuch, für Kinder, die noch nie ein Museum von innen gesehen haben oder ein Instrument lernen wollen, wären eine Möglichkeit. Bildung ist die soziale Frage des 21. Jahrhunderts. Wir müssen dafür sorgen, dass das Geld direkt bei den Kindern ankommt.


Dienstag, 9. Februar 2010 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Bessere Chancen für Kinder aus Hartz-IV-Familien

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Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt begrüßt das heutige Urteil des Bundesverfassungsgerichts zu den Hartz IV-Regelleistungen für Kinder. „Das Urteil sorgt dafür, dass Kinder aus so genannten Bedarfsgemeinschaften bessere Chancen erhalten. Im Landkreis Harburg leben rund 12. 000 Hartz-IV-Empfänger, viele mit Kindern. Für sie muss bei der Berechnung der staatlichen Unterstützung endlich Klarheit geschaffen werden. Die FDP-Bundestagsfraktion hat die prozentuale, willkürliche Ableitung des Satzes für Kinder vom Regelsatz für Erwachsene immer als falsch angesehen, ebenso pauschale Forderungen nach einer Erhöhung der Regelsätze. Jetzt ist die Bundesregierung aufgefordert, genau zu ermitteln, wie hoch der tatsächliche Bedarf von Kindern ist.“

Die Buchholzer FDP-Sozialpolitikerin, Mitglied der Kinderkommission des Deutschen Bundestags, sagte: „Kinder aus so genannten Bedarfsgemeinschaften müssen die selben Chancen für Bildung und Aufstieg haben wie andere Kinder. Nicole Bracht-Bendt sagte, bei aller Diskussion über die Hartz-IV-Sätze dürfe nicht aus den Augen verloren werden, dass Kinder von Langzeitarbeitslosen gefördert werden müssen, damit sie aus dem Teufelskreis Transferleistungen heraus kommen. „Wir dürfen nicht tatenlos zusehen, wenn es immer mehr ganze Generationen von Familien gibt, die immer auf staatliche Grundsicherung angewiesen sind. Diese Menschen brauchen Perspektiven, hier herauszukommen und für sich selber zu sorgen“, so Nicole Bracht-Bendt.


Dienstag, 2. Februar 2010 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Altenpflege: Satt und sauber reicht nicht

Zu den Äußerungen des Freiburger Weihbischofs Bernd Uhl beim Fachkongress Pflege 2010, wonach die Pflege alter Menschen eine der zentralen Zukunftsfragen unserer Gesellschaft ist, erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRENDT-BENDT:

Die öffentliche Diskussion darüber, wie Probleme bei der Pflege alter Menschen gelöst werden kann, ist überfällig. Satt und Sauber allein genügt nicht. Alte Menschen brauchen mehr Zeit und Zuwendung. Angehörige haben dabei Kontrollfunktion. Sie dürfen nicht über Missstände hinweg sehen und diese verschweigen, nur weil sie Angst haben, keinen anderen Pflegeplatz für den alten Vater oder die Mutter zu finden.

Wir müssen uns aber auch verstärkt um Lösungen bei der Pflege alter Menschen durch ihre Angehörigen zu Hause kümmern. Im Koalitionsvertrag festgeschrieben ist das Ziel einer besseren Vereinbarkeit von Pflege und Beruf. Damit Familien Erwerbstätigkeit und Pflege von Angehörigen besser in Einklang bringen können, will die christlichliberale Koalition mit der Wirtschaft und dem öffentlichen Dienst unbürokratische Lösungen entwickeln. Die FDP-Fraktion im Bundestag wird sich dafür einsetzen, dass zum Beispiel die Änderung des Sozialgesetzbuches SGB mit Blick auf Teilpflegezeit und flexibler Entgeltmodelle wie bei der Altersteilzeit und neuer Arbeitszeitmodelle schnell in Angriff genommen wird.


Donnerstag, 21. Januar 2010 | FDP Bundestagsfraktion, Pressemitteilungen

Nicht nur Behinderte profitieren von gemeinsamer Erziehung

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt hat den Start des Modellprojekts für integrative Betreuung von unter dreijährigen Kindern begrüßt. Die Buchholzer Sozialpolitikerin, die im Bundestag Mitglied der Kinderkommission ist, sagte, Niedersachen setze damit eindrucksvoll ein Zeichen, dass Angesichts angespannter öffentlicher Haushalte sei es um so mehr lobenswert, das die CDU/FDP-Landesregierung das Miteinander von gehandicapten und gesunden Kindern forcierte.

„Menschen mit Behinderung haben das gleiche Recht wie gesunde Kinder, am gesellschaftlichen Leben teilzuhaben. Frühe Förderung steigert auch die Erfolgsaussichten bei der Entwicklung. Aber nicht nur Behinderte profitieren davon. Auch für nichtbehinderte Kinder ist es wichtig, vorurteilsfrei mit Kindern zusammen zu leben, die anders sind. als sie selber,“ sagte Nicole Bracht-Bendt.

Das Projekt umfasst landesweit 185 Plätz für behinderte Kinder, die Anspruch haben auf eine Betreuung durch eine heilpädagogische Fachkraft.


Montag, 11. Januar 2010 | FDP Bundestagsfraktion, Pressemitteilungen

Werbeverbot löst nicht das Problem übergewichtiger Kinder

BERLIN. Zur Forderung der Fraktionschefin der Grünen im Bundestag Renate Künast erklären das Mitglied der Kinderkommission der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT und der jugendpolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion Florian BERNSCHNEIDER:

Der Vorstoß von Renate Künast, Werbung im Umfeld von Kindersendungen zu verbieten, ist reine Symbolpolitik. Es ist unlauter, den Eindruck zu erwecken, dass allein Werbung dafür verantwortlich sei, dass viele Kinder übermäßig Süßigkeiten essen.

In erster Linie sind die Eltern in der Pflicht, dafür Sorge zu tragen, dass ihre Kinder ausreichend Bewegung haben und gesunde Ernährung zu schätzen lernen. Wenn Eltern dies vorleben, kann viel mehr erreicht werden als durch immer neue Verbote von Staatsseite, die die Menschen entmündigen und ihnen Eigenverantwortung nehmen.

Wir leben in einer Mediengesellschaft, die auch Werbung umfasst. Anstatt neue Verbote zu fordern, sollte sich Renate Künast besser Gedanken machen, wie die Medienkompetenz von Erziehungsberechtigten, Jugendlichen und Kindern gleichermaßen gestärkt werden kann.

CDU, CSU und FDP bekennen sich in ihrem Koalitionsvertrag zu dieser Aufgabe. So wollen wir erfolgreiche Projekte, wie das Netz für Kinder “Frag Finn” oder “Vision Kino”, fortführen und weiterentwickeln, mit dem Ziel, dass Kinder und Jugendliche kritischer mit Medien wie Fernsehen und Internet umgehen.


Freitag, 27. November 2009 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Nicole Bracht-Bendt zur Sprecherin für Frauen, Senioren und Kinderkommission gewählt

Die FDP-Bundestagsfraktion hat die Buchholzerin Nicole Bracht-Bendt zur Sprecherin für die Belange von Frauen, Senioren und der Kinderkommission des Deutschen Bundestags gewählt. Mit dem klaren Votum ist die neue Bundestagsabgeordnete aus dem Wahlkreis Harburger Land in der FDP-Bundestagsfraktion zuständig für zentrale aktuelle Themen.

So will sich Nicole Bracht-Bendt im Bereich Frauenpolitik dafür einsetzen, dass gleiche Bezahlung bei gleicher Arbeit endlich selbstverständlich ist. Einen Schwerpunkt will die Sozialpolitikerin in der Seniorenpolitik setzen. Sie versteht sich als Lobbyistin für die Interessen der älteren Bevölkerung sein. „Gerade in der Pflege hilfebedürftiger alter Menschen darf es nicht nur um satt und sauber gehen. Alte Menschen brauchen Zeit und Fürsorge,“ so Bracht-Bendt.

Darüber hinaus vertritt die niedersächsische Abgeordnete die FDP-Bundestagsfraktion in der fraktionsübergreifenden Kinderkommission des Deutschen Bundestages.


Mittwoch, 25. November 2009 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Betreuungsgeld schwächt benachteiligte Kinder

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt bezeichnete die andauernde Diskussion um die Einführung von Betreuungsgutscheinen als Punktsieg für die FDP. Sie begrüßte, dass die Union auf die FDP zugeht und auch CSU-Chef Horst Seehofer Kompromissbereitschaft zeigt. Die FDP lehnt ein Betreuungsgeld für Kleinkinder, die zuhause erzogen werden, ab, weil damit gerechnet wird, dass gerade Familien, deren Kinder gezielt gefördert werden sollten, sich für das Geld statt für einen Platz im Kindergarten entscheiden würden. „Wir halten die Gutschein-Lösung, wie sie im Koalitionsvertrag als Variante festgeschrieben steht, für die beste Lösung. Damit erhalten alle Kinder gleiche Bildungschancen von Anfang an.“

Nicole Bracht Bendt forderte ein Ende der Ideologiepolitik. „Es gibt in keinen Lebensmodellen eine Gewähr dafür, dass Kinder von Hausfrauen sich besser entwickeln als von berufstätigen Müttern. Umgekehrt ebenso wenig. Schwarz-weiß hilft nicht weiter.“

Die Buchholzer Sozialpolitikerin, die Mitglied des Familienausschusses des Bundestags ist, sagte weiter: „Wir sollten statt dessen die negativen Erfahrungen Norwegens im Blick haben.“ Dort habe die Einführung einer in Geld ausgezahlten Erziehungsleistung 1998 die Chancengleichheit für Kinder aus sozial schwachen Familien geschwächt. Insbesondere Migrantenkinder, die die Sprachförderung besonders bräuchten, würden wegen des Betreuungsgeldes bewusst zuhause behalten.


Mittwoch, 18. November 2009 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Warm, satt und sauber dürfen nicht die einzigen Anforderungen in Altenpflege sein – Mehr Zeit und Zuwendung nötig

Die FDP-Bundestasgabgeordnete Nicole Bracht-Bendt hat ein Umdenken im Umgang und bei der Betreuung alter Menschen gefordert. Aus Anlass der heutigen Veröffentlichung des Statistischen Bundesamtes, dass im Jahr 2060 jeder Siebente 80 Jahre oder älter sein wird, gehörten die demographischen Veränderungen und deren Folgen mehr als bislang in den Blickpunkt. Dabei sei nicht allein die Politik gefordert. Ehrenamtliches Engagement und Toleranz gegenüber den Alten in dieser Gesellschaft müssten selbstverständlich sein.

Die Bundestagsabgeordnete aus Buchholz, die selber ehreamtlich Alte und Demenzkranke betreut hat und Mitglied eines Heimbeirates ist, sagt: „Zeit und Zuwendung für alte Menschen dürfen nicht vom Dienstplan abhängen. Sie kritisierte, dass die Pflege in Altenheimen häufig leider in erster Linie auf das körperliche Wohl ausgerichtet ist. „Warm, satt und sauber dürfen nicht die einzigen Anforderungen sein“, so Nicole Bracht-Bendt.

Die Sozialpolitikerin fordert gleichzeitig eine Verbesserung der Fort- und Weiterbildungsangebote und die Durchlässigkeit zu anderen Gesundheitsberufen. Angesichts der demographischen Entwicklung seien Pflegeberufe eine boomende Zukunftsbranche. Um das dringend benötigte Fachpersonal in der Pflege zu gewinnen, müssten Aufstiegschancen, aber auch die Bezahlung des Pflegepersonals verbessert werden.


Freitag, 13. November 2009 | Nicole Brach-Bendt, Pressemitteilungen

Nicole Bracht-Bendt in Familienausschuss des Bundestags gewählt

Die neu in den Bundestag gewählte FDP-Abgeordnete Nicole Bracht-Bendt ist in den Ausschuss für Familie, Senioren, Frauen und Jugend gewählt worden.

„Das bestätigt meine Arbeit in den zurück liegenden Monaten, in denen Familienpolitik einer meiner Schwerpunkte gewesen ist,“ sagte Nicole Bracht-Bendt.

Der fraktionsübergreifende Familienausschuss ist federführend verantwortlich für alle Gesetzentwürfe und Anträge, die die Bereiche Familien, Senioren, Frauen und Jugend betreffen. Ein Schwerpunkt ist die Förderung von Kindern und Familie und die Vereinbarkeit von Familie und Beruf. Der Ausschuss setzt sich dafür ein, Männer und Frauen gleichzustellen, alten Menschen ein selbständiges Leben zu ermöglichen und junge Menschen zu unterstützen.

Darüber ist die Buchholzer Politikerin stellvertretendes Mitglied in den Ausschüssen für Tourismus und Finanzen. „Auch das entspricht meinen Wünschen. Als Bundestagsabgeordnete für das Harburger Land gehört es zu meinen vorrangigen Zielen, von Berlin aus das Umland von Hamburg als Wirtschafts- und Tourismusregion zu stärken“, so Nicole Bracht-Bendt.



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