BERLIN. Zum Bericht des Deutschen Instituts für Wirtschaft DIW über die Zunahme von älteren Arbeitnehmern erklärt die seniorenpolitische Sprecherin der FDP-Bundestagsfraktion Nicole BRACHT-BENDT:

Das Ergebnis des Berichts, wonach immer mehr erwerbstätige Senioren länger arbeiten und ein Großteil von ihnen sogar zufriedener als ihre Altersgenossen im Ruhestand ist, bestätigt die Auffassung der FDP-Bundestagsfraktion. Die Analyse der Wirtschaftswissenschaftler belegt, dass keineswegs wirtschaftliche Gründe für die rasante Zunahme der Zahl der älteren Erwerbstätigen ausschlaggebend sind. Rund zwei Drittel der Senioren würden demnach ohne die zusätzliche Erwerbstätigkeit zurechtkommen.

Die Ergebnisse bestärken uns Liberale im Bundestag in unserer Forderung, den Renteneintritt flexibler zu gestalten und einen gleitenden Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand ermöglichen. Eine längere Lebenserwerbstätigkeit, wie sie mit der Rente mit 67 verfolgt wird, ist ein unverzichtbarer Baustein für ein generationsgerechtes und auch in Zukunft stabiles Rentensystem. Viele Senioren wollen oder können gegen Ende ihres Erwerbslebens aber nicht mehr so viel arbeiten wie vorher, daher brauchen wir flexiblere Übergänge.

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