Nicole Bracht-Bendt tauschte sich am Rande des Empfangs von Bettina Wulff im Schloss Bellevue mit der Niedersächsischen Sozialministerin Aygül Özkan (CDU) über die Zukunft von Mehrgenerationenhäusern aus. Wie berichtet, ist das Haus Courage in Neu Wulmstorf erneut ins Förderprogramm der Bundesregierung gekommen. In Buchholz löste die Entscheidung, dass das Mehrgenerationenhaus vor Ort nicht weiter gefördert wird, Irritationen aus. Hintergrund ist, dass pro Landkreis grundsätzlich nur eine Einrichtung vom Bund ins zweite Förderungsprogramm aufgenommen wird. „Grundsätzlich“, so betonte Nicole Bracht-Bendt, „war das Pilotprojekt der Bundesregierung mit der Zielvorgabe gestartet, eine Anschubfinanzierung zu gewähren. Von Anfang an stand fest, dass nach dem Auslaufen die Kommunen oder private Investoren die langfristige Finanzierung sichern sollten. Jetzt sind die Kommunen also in der Pflicht“.

Die niedersächsische Sozialministerin Özkan wies darauf hin, dass das Land pro Jahr 5.000 Euro für Mehrgenerationenhäuser zur Verfügung stellt, wenn die zuständige Kommune den gleichen Anteil übernimmt.

 

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