Aus Anlass der Übernahme des Vorsitzes der Kinderkommission des Bundestages erklärt die Sprecherin für Frauen und Senioren der FDP-Bundestagsfraktion, Nicole BRACHT-BENDT:

Eltern, Politik und Gesellschaft müssen an einem Strang ziehen,  damit Kinder und Jugendliche den überwiegenden Teil ihrer Freizeit nicht nur vor Spielekonsolen und Computern verbringen.  Viele Kinder lesen nicht mehr. Statt  mit Freunden zu toben, trifft man sich in virtuellen Netzwerken. Nachdem in den letzten Jahren  der Ausbau der Kinderbetreuung im Mittelpunkt der Politik stand, wird die Kinderkommission in den nächsten neun Monaten gezielt die Interessen älterer Kinder in den Blick nehmen. Ich möchte eine Debatte anstoßen, um Kinder zum Beispiel fürs Museum, für eine Theaterwerkstatt oder für die Freiwillige Feuerwehr zu begeistern. Auch Bolzplätze sind eine tolle Sache für Kinder und auch für kleineren Kommunen finanzierbar.

Die Kinderkommission wird sich darüber hinaus mit Experten mit Trauer von Kindern beschäftigen. Ob Tod in der Familie oder wenn sich Eltern trennen,  fühlen sich Kinder in ihrer Trauer häufig allein. Hier müssen wir ein Tabu brechen und über Lösungen reden.

Die Kinderkommission ist ein Unterausschuss des Familienausschusses des Bundestages. Jede Fraktion entsendet einen Vertreter in das Gremium, nur ausschließlich einstimmig gefasste Beschlüsse fassen kann.

Das Foto zeigt die bisherige Vorsitzende, Marlene Rupprecht (SPD), die das Amt an Nicole Bracht-Bendt übertrug.

 

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