Auf Einladung der Bundestagsabgeordneten Nicole Bracht-Bendt informierte der energiepolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Klaus Breil, beim Besuch im Landkreis Harburg, welche Konsequenzen die von der Koalition beschlossene Energiewende hat. Vor der Besichtigung des EWE-Umspannwerkes Tostedt sprach er über das neue Energiekonzept der Bundesregierung.

Die Energiewende war auch Gegenstand einer intensiven Debatte zwischen Vertretern aus Wirtschaft und Politik aus der Weser-Elbe Region im Gasthaus Böttcher in Nenndorf.„Um die CO2 Emissionen zu verringern, brauchen wir Verbesserungen an den Wohnhäusern. 80 Prozent aller Häuser wurden vor 1980 gebaut, daher kommen 40 Prozent der CO2 Emissionen“, betonte Breil, als er das Energiekonzept der Bundesregierung vorstellte. Er betonte, dass bei allen energiepolitischen Veränderungen keine Versorgungslücke entstehen dürfe. Außerdem müsse der Strom für den Endkunden bezahlbar bleiben, nur so könnten Arbeitsplätze gesichert werden.

Nicole Bracht-Bendt hatte gleich nach der Atomkatastrophe im März ein neues Denken gefordert. „Wenn uns diese tragischen Ereignisse die immensen Risiken einer bisher als beherrschbar geltenden Technologie vor Augen führen und 80 Prozent der Bevölkerung diese Risiken nicht mehr tragen wollen, müssen wir auch als Politik umdenken und nicht an alten Konzepten festhalten.“

Was das neue Energiekonzept für die Energieversorgung bedeutet, hob Michael Klüser vom regionalen Energiedienstleister EWE ENERGIE AG hervor. „Ein Projekt mit ungeheuren Herausforderungen“ nannte Klüser den Atomausstieg. „Der Ausbau der erneuerbaren Energiequellen ist unausweichliche Vorrausetzung für eine zukünftig klimaschonende Energieversorgung“. EWE leiste dabei seit vielen Jahren Pionierarbeit und weite das Engagement in diesem Bereich in der Region konsequent aus. Eine wichtige Rolle spiele die dezentrale Energieerzeugung, bei der Privathaushalte selbst zu Energieproduzenten werden.

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