Als „Lebenshilfe in höchster Not“ bezeichnete die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt bei ihrem Besuch im Diakoniekrankenhaus in Rotenburg die vor kurzem eingerichtete Babyklappe. Sie lobte die Entscheidung des Krankenhauses, Frauen in akuter Not zu helfen. Es geht nicht darum, das Babykörbchen zu bewerben sondern das Beratungsangebot. Schwangere Frauen, die sich nicht in der Lage fühlen, für ihr Kind zu sorgen, wissen, dass sie sich vertrauensvoll hier beraten lassen können.“

Nicole Bracht-Bendt, Mitglied des Familienausschusse, hält die Einrichtung von Babyklappen für unterstützenswert. Sie teilt nicht die Meinung des Deutschen Ethikrates, der im vergangenen Jahr sich mehrheitlich für die Abschaffung von Babyklappen ausgesprochen haben. Mit dem Körbchen werde das Recht des Kindes auf Kenntnis seiner Abstammung verletzt. Das sehen auch Rechtspolitiker der FDP-Bundestagsfraktion so.

„Für mich steht das Lebensrecht über dem Recht auf Herkunftsrecht“, so die Sozialpolitikerin. „Außerdem ist erwiesen, dass sich viele Mütter am Ende doch für ihr Kind entscheiden. Ihnen steht das Beratungsnetz des Krankenhauses zur Seite“. Die Sprecherin für Frauen der FDP-Bundestagsfraktion besuchte am selben Tag die Babyklappe des SterniParks e.V. in der Kita Hamburg-Altona. Dort wurden in den 10 Jahren seit Bestehen der Babyklappe 39 Kinder abgegeben.

Die FDP-Bundestagsabgeordnete Nicole Bracht-Bendt wird am Donnerstag anlässlich des 150jährigen Bestehens des Krankenhauses wieder nach Rotenburg kommen.

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